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Die ersten Tage in Ho

Autor: Rebekka | Datum: 01 September 2016, 13:39 | 0 Kommentare

Nachdem unser Flug in Düsseldorf fast 1,5 Stunden Verspätung hatte, mussten wir uns sehr beeilen, um den Anschluss nicht zu verpassen. Es hat aber zum Glück alles gepasst, sodass wir dann erleichtert und doch gespannt zu viert nach Accra fliegen konnten.

In Accra angekommen, mussten wir zunächst etwas warten und wurden dann abgeholt und mit dem Auto nach Ho gefahren. Danach wollten wir alle nur noch schlafen, weil es schon 1 Uhr war (3Uhr nach deutscher Zeit) und wir sehr erschöpft waren.

Am Sonntag Nachmittag wurden wir dann zu einer Versammlung des Chors eingeladen. Dort wurde zunächst ein neuer Vorstand gewählt. Anschließend gab es ein großes Buffet und es wurde getanzt und gesungen, was sehr viel Spaß gemacht hat.

Außerdem durften wir auch schon das Gelände des Straßenkinderprojekts besuchen. Dabei wurden wir den zuständigen Personen vorgestellt und haben auch schon ein paar Kinder kennengelernt. Auf dem Gelände gibt es einen großen Raum zum Spielen und Basteln oder um Hausaufgaben zu erledigen, ein Büro in dem auch die Küche ist, ein weiteres Gebäude in dem ein Schlafsaal ist und einen großen Garten mit Obst und Gemüse. Regelmäßig kommen müssen wir jedoch erst ab nächster Woche, damit wir vorher noch Zeit haben, um uns einzugewöhnen.

Um uns mit den Leuten auch in der lokalen Sprache unterhalten zu können, lernen wir außerdem Ewe. Dazu haben wir täglich 1-2 Stunden Unterricht. Vor allem die Aussprache fällt uns aber noch ziemlich schwer und es hört sich scheinbar auch noch recht lustig an, da viele Leute lachen müssen, wenn wir versuchen Ewe zu sprechen. Trotzdem freuen sie sich über unsere Versuche, helfen uns und applaudieren manchmal auch wenn wir was richtig machen.

Außerdem haben wir schon ein paar lokale Gerichte ausprobiert. Unter anderem Banku. Dabei hatten wir zuvor schon herausgefunden, dass man mit der rechten Hand ein kleines Stück nimmt es in die Soße tunkt und dann isst. Google sein Dank!Trotzdem schienen wir nicht alles richtig zu machen und kurze Zeit später kam ein Mann zu uns und hat uns erklärt, dass man die Stückchen runter schluckt ohne sie zu kauen. Zusätzlich hat er uns auch Tipps gegeben, wenn wir Z.B. zu große Stückchen genommen haben und es sichtlich schwieriger war diese zu schlucken.

Am Donnerstag morgen wollten wir, wie jeden morgen zur Andacht gehen. Wir betraten also den Raum, wo die Andacht immer stattfand. Davor standen schon Leute, die etwas aus Pappe ausgeschnitten haben. Das hat uns zwar etwas irritiert, aber wir sind einfach in den Raum gegangen, haben uns hingesetzt und gewartet, dass die Andacht beginnt. Dann kam auf einmal eine Frau zu uns und hat uns mitgeteilt, dass dort ein T-Shirt Workshop stattfindet, wir waren dort also völlig falsch. Glücklicherweise kam uns, als wir wieder rausgegangen sind, schon jemand entgegen, der uns zum richtigen Raum gebracht hat.

Außerdem haben wir auch schon ziemlich viele Leute kennengelernt und wurden wir ihnen vorgestellt, es ist aber ziemlich schwierig sich so viele neue Namen und Gesichter zu merken. Deshalb glaube ich wissen deutlich mehr Leute wer, wer wir sind, als andersherum.

Heute Nachmittag wollen wir dann zum Markt gehen, um Lebensmittel zu kaufen, damit wir am Wochenende kochen können. Ich bin mal gespannt, wie wir dort so zurecht kommen.

 

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