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Kurztrip nach Peki

Autor: Rebekka | Datum: 16 Oktober 2016, 16:05 | 0 Kommentare

Am Freitag ging es für uns los auf einen Ausflug nach Peki. Nach der Schule mussten wir erstmal zwar noch spülen, aber dann konnten wir uns so gegen 17 Uhr auf den Weg nach Peki machen. Dazu haben wir zuerst ein Trotro nach Asikuma genommen. Trotros sind Transporter mit 12-15 Sitzen, die längere Strecken fahren. An der Trotrostation guckt man dann einfach auf die Schilder, die auf den Dächern stehen, wohin sie fahren und sucht sich das passende Trotro aus. Dann muss man teilweise noch etwas warten, bis alle Sitze besetzt sind und danach geht es los. Das letzte Stück zum Rootsyard sind wir dann mit einem Taxi gefahren. Als wir ankamen wurden wir direkt von Bob begrüßt. Er und seine britische Frau Jacqueline führen das Camp. Sie sind Rasterfaris, bzw. gehören dieser Religion an. Ich bin mir nicht ganz sicher was alles damit usammenhängt, also könnt ihr das ja villeicht einfach im Internet nahclesen, falls es euch interessiert. Das Essen war auf jeden Fall vegan und super lecker. Dazu gab es frische Fruchtsäfte oder Milchshakes. Leider war das Essen auch etwas teurer, dafür aber komplett frisch und aus saisonalen Lebensmitteln. In dem Garten gibt es in der Mitte eine Hütte, in der man Abends gemütlich sitzen kann, lesen oder essen. Ansonsten gibt es verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten, wie eine Art kleines Ferienhaus, zwei Apartments oder Dormitorys. Darin haben wir übernachtet. Normalerweise gibt es acht Betten darin, aber außer uns war niemand da, wodurch es angenehm viel Platz gab. Zusätzlich gibt es dann noch ein Toilettenhaus und zwei Duschkabinen. Da das Grundstück wohl am Anfang der Wasserleitung des Ortes liegt, war auch der Wasserdruck in der Leitung echt hoch, was super angenehm zum Duschen war. Am Samstag morgen haben wir nach dem Frühstück dann eine kleine Wanderung durch den Wald gemacht, wo man total viele verschiedene Schmetterlinge sehen konnte. Unterwegs haben wir dann eine Kakaobohne geöffnet. Um die Kerne herum ist dann so eine Art Fruchtfleisch, das süßlich schmeckt und man d´dann ablutschen kann. Als wir zurück waren haben wir dann noch zu Mittag gegessen und uns dann verabschiedet, um zu einem Affenschutzgebiet zu fahren. Nach einer weiteren Trotrofahrt haben wir dann Motorradtaxis für die letzten 5 Kilometer genommen. Das war erstmal schon etwas ungewohnt, zu dritt auf dem Motorrad zu fahren, aber wir sind gut angekommen. In dem Schutzgebiet w haben wir dann erstmal ein paar Informationen über die Affen bekommen, die mehr oder weniger glaubwürdig waren. Zum Beispiel heißt es, dass die Affen sich selber beerdigen. Ansonsten wurde uns gesagt, dass es in dem Wald 5 Familien der Monameerkatzen gibt, mit jeweils 100-150 Affen. Dann kam ein Guide, der auch noch Bananen für uns gekauft hat, und wir haben uns auf den Weg gemacht. Kurz vor dem Waldbeginn kamen dann schon die ersten Affen, die der Guide mit Geräuschen angelockt hat. Dann wurde uns was von der Banane gegeben und wenn man den arm ausgestreckt hat, sind die Affen darauf gesprungen und haben die Banane gegessen. Dabei konnte man die Affen dann gut von Nahem betrachten. Außerdem konnte man auch gut beobachten, dass es eine relativ strikte Rangordnung gab, weil die kleineren Affen erst dann gegessen haben, wenn die Großen schon fertig waren oder sonst verscheucht wurde. Danach haben wir dann noch einen Rundgang durch den Wald gemacht und zwei andere Familien gesehen. Im Anschluss hatte man dann total dreckige Arme, die voll von Erde und Banane waren, aber es gab extra eine Waschstelle. Schließlich sind wir dann mit den Motorradtaxis wieder zum Ortskern gefahren und haben uns dann per Trotro und Taxi wieder auf den Weg nach Ho gemacht, wo wir gegen 20 Uhr doch recht erschöpft, aber mit vielen schönen Eindrücken wieder angekommen sind.

 

Miagadodo

Rebekka

 

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